Inn. 3 Sekunden
„Wie schnell dieser Fluss fließt“ – diese Beobachtung äußerte die Sängerin Katie Melua während eines Konzerts in Innsbruck. Sie bildet den Ausgangspunkt für Klaus Giesriegls Zyklus: Der scheinbar gleichförmige Inn erweist sich als ein stetig wechselndes Gefüge von Bewegung, Licht und Zeit.
Im Echo von Heraklits *πάντα ῥεῖ* richtet sich der Blick auf das Flüchtige. Im Sekundentakt fotografiert Giesriegl denselben Flussabschnitt bei Hall und überführt ihn in drei Tuschezeichnungen.
Sichtbar wird radikale Veränderung im selben Ort: Wasser und Licht formen sich ständig neu. In dichter Scribbling-Technik wird die Zeichnung selbst zum Träger von Zeit und Bewegung.
Inn. 3 Sekunden. Sekunde 1
Chinesische Tusche mittels japanischer Feder auf Papier
50 x 140, 2026
50 x 140, 2026
Inn. 3 Sekunden. Sekunde 3
Chinesische Tusche mittels japanischer Feder auf Papier (Work in Progress)
50 x 140, 2026
50 x 140, 2026
Inn. 3 Sekunden. Sekunde 2
Chinesische Tusche mittels japanischer Feder auf Papier (Work in Progress)
50 x 140, 2026
50 x 140, 2026